Kreative Köpfe
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TEXAS INSTRUMENTS

INNOVATIVE WELTVERBESSERER

Die Mikroelektronik stellt die Grundlage jeglicher Digitalisierung dar, Technologien von TI in den Bereichen Analog und Embedded Processing sind in vielerlei Hinsicht Bestandteil des täglichen Lebens: angefangen bei Automotive- und Industrieanwendung bis hin zu digitaler Kommunikation und Unterhaltung befindet sich TI im Zentrum des technischen Fortschritts. Seit seinen Anfängen hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, einzigartige technische Lösungen zu entwickeln, um die Welt zu verbessern und stets neue Innovationen anzubieten. Durch die lange Unternehmensgeschichte zieht sich ein roter Faden revolutionärer Neuerungen - welche die Welt immer wieder im wahrsten Sinne des Wortes verändern.

EINE STARKE GEMEINSCHAFT

TI steht in seiner langjährigen Firmengeschichte für nachhaltige und faire Geschäftspraktiken in der gesamten Zuliefererkette. Das Unternehmen engagiert sich in vielerlei Hinsicht für die Garantie von sicheren Arbeitsbedingungen, den respektvollen Umgang mit Mitarbeitern und nachhaltige Produktionsprozesse. Nach dem Motto ›Strong communities build strong companies‹ engagiert sich TI seit über 80 Jahren weltweit für soziale Projekte: sei es durch Spenden, gemeinnützige Arbeit oder Hilfe bei Katastrophen wie beispielsweise dem Erdbeben in Japan. Auch regional setzt sich TI Deutschland für Organisationen rund um seinem Standort ein, zum Beispiel für die Lebenshilfe Freising, das Bayerische Rote Kreuz, die Feuerwehr Freising oder auch das Kinderheim St. Klara. Außerdem ist TI Teilnehmer am Umweltpaket Bayern, einer Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft.

GEMEINSAME ZIELE

Mit einer Stelle bei TI haben Berufseinsteiger die Chance, mit den geschaffenen Produkten und Technologien die ganze Welt zu beeinflussen. Die Motivation des Unternehmens ist der gemeinsame Ehrgeiz der Mitarbeiter, neue Antworten auf komplexe Probleme zu finden. Durch enge Teamarbeit in einem internationalen Umfeld verschafft sich TI einen Vorsprung auf dem Markt und trägt so dazu bei, das Leben der Menschen positiv zu verändern. Für das Unternehmen ist deshalb entscheidend, die jeweiligen Ziele der Bewerber zu unterstützen und gemeinsam am Fortschritt zu arbeiten. Daher unterstützt TI Interessenten mit entsprechenden Einstiegsmöglichkeiten, unabhängig davon, in welcher Lebensphase sie sich befinden.

›MAKE AN IMPACT‹

Die Möglichkeit, sich kontinuierlich weiterzubilden wird bei TI groß geschrieben. Daher bietet die hausinterne Trainingsabteilung eine Vielzahl von maßgeschneiderten Trainings an, auf die alle Mitarbeiter zugreifen können. Für Berufseinsteiger ist vor allem das ›Make an Impact‹-Programm interessant, das den Übergang von der Universität ins Berufsleben erleichtern soll. 18 Monate lang besuchen Absolventen fachspezifische Trainings, können ihre Soft Skills weiterentwickeln und erhalten eine Vielzahl von Networking-Möglichkeiten, um Ihre Karriere auszubauen. Zusätzlich besteht, je nach Bereich, die Möglichkeit zu einem Auslandsaufenthalt, z.B. im TI-Headquarter in Dallas, Texas. Flexible Arbeitszeitmodelle und eine ausgewogene Work-Life-Balance ermöglichen es den Mitarbeitern außerdem, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. So finden Interessenten für jede Lebensphase die entsprechenden Einstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Interview mit TI-Geschäftsführer Schwaiger: "Wir stehen in einem harten Wettbewerb"

Texas Instruments ist ein innovatives Unternehmen. Wie muss ein Ort aussehen, an dem Kreativität gedeihen kann?

Andreas Schwaiger: Eine hervorragende Basis dafür ist die globale Zusammenarbeit innerhalb unseres Unternehmens. Unsere Teams in Freising sind eng verbunden mit der Zentrale in Dallas und den Niederlassungen in Europa und Asien. Auch die kulturelle Vielfalt schafft bei uns ein Klima, das gut für Innovationen ist. In Freising sind Mitarbeiter aus über 60 Nationen tätig. Die verschiedenen Blickwinkel sind wichtig für technischen Fortschritt.

Denkt ein deutscher Ingenieur anders als einer aus den USA?

Andreas Schwaiger: Absolut. In den USA will man Lösungen immer aktiv vorantreiben, in Deutschland analysiert und überlegt man viel länger. Wenn diese Ansätze zusammenfließen, setzt das Impulse.

Was war die wichtigste Innovation in der Geschichte des Unternehmens?

Andreas Schwaiger: Jack Kilby hat im Jahr 1958 den integrierten Schaltkreis erfunden. Das war bahnbrechend und der Schlüssel zur heutigen Mikroelektronik. Dafür hat er im Jahr 2000 auch den Nobelpreis für Physik erhalten.

Haben Sie ein Lieblingsprodukt?

Andreas Schwaiger: Was mir gefällt, ist unsere Breite an Produkten, die Fortschritt erst ermöglicht. Schauen Sie, was sich zum Beispiel auf dem Automarkt entwickelt an Fahrerassistenzsystemen, an Infotainment-, Sicherheits und Lichtsystemen! Das erfordert alles Halbleiter. Wir stehen am Anfang dieser Innovationskette.

TI hat ein Portfolio von über 100 000 Produkten. Wie profitiert der Ottonormalverbraucher davon?

Andreas Schwaiger: Sie finden uns überall: im Haus und am Arbeitsplatz, im Auto, im Mobiltelefon, in der elektrischen Zahnbürste und im Fitness-Tracker, den Sie vielleicht am Handgelenk tragen. Das Schöne an unserem Geschäft ist, dass der technologische Fortschritt unsere Produkte überall erfordert.

Zur Kreativität gehört Kommunikation. Welche Sprache wird in einem Unternehmen gesprochen, in dem Menschen aus über 60 Nationen arbeiten?

Andreas Schwaiger: Die Geschäftssprache bei uns ist Englisch. Bairisch wird unter den Kollegen aber ebenfalls gesprochen. Wir sind sehr international, aber eben auch lokal stark verwurzelt.

Sie sind ein global ausgerichtetes Unternehmen, das einer kleinen Stadt wie Freising seit über einem halben Jahrhundert die Treue hält. Warum?

Andreas Schwaiger: Der Großraum München ist als international geprägte Zuzugsregion sehr attraktiv und ermöglicht so den Zugriff auf viele Talente. Man darf es aber nicht als gegeben betrachten, dass wir in dieser Größenordnung in Freising angesiedelt sind. Das müssen wir uns immer wieder neu verdienen. Wir stehen in einem harten internationalen Wettbewerb – extern und intern, in Produktion und Entwicklung. Wir erbringen in allen Bereichen Höchstleistungen, um nachteilige Rahmenbedingungen in Deutschland wettzumachen.

Welche negativen Rahmenbedingungen?

Andreas Schwaiger: Zum Beispiel die Energiekosten. Da haben sich die Bedingungen verschlechtert. Sie müssen sich vorstellen, dass wir hier mit unserer Fabrik den Energieverbrauch von rund 50 000 Einwohnern haben, also den gleichen, wie die restliche Stadt Freising. Das zweite sind die vergleichsweise hohen Personalkosten. Das will ich nicht kritisieren, aber man muss schauen, dass man diese Nachteile in einigen Kostenbereichen wettmacht.

Wie?

Andreas Schwaiger: Innovationen sind hierbei sehr hilfreich – nicht nur bei den Produkten, sondern auch, was die Effizienzsteigerung im Prozess betrifft. Wir waren beispielsweise in der Halbleiter-Industrie die erste Fabrik hier in Freising, die einen autonomen Roboter in der Produktion zum Einsatz gebracht hat. Also Roboter, die nicht in Käfigen arbeiten, sondern selbstständig die Halbleiter-Scheiben vom Lagerort zur Maschine bringen.

Muss ein global ausgerichtetes Unternehmen auch regional denken?

Andreas Schwaiger: Absolut. Wir wollen ein guter Nachbar sein. Als Unternehmen unterstützen wir lokale Institutionen wie die Feuerwehr, das Kinderheim St. Klara und die Lebenshilfe mit Spenden. Die Mitarbeiter sind daran interessiert, dass sich ihr Unternehmen sozial engagiert, aber auch, dass sie sich selbst einbringen können.

Zum Beispiel?

Andreas Schwaiger: Ein wunderschönes Beispiel ist die Typisierungsaktion für zwei Leukämiekranke Jugendliche, die 2017 an zwei Freisinger Schulen stattgefunden hat. Da haben sich nicht nur viele Kollegen typisieren lassen, sondern auch auf eigene Initiative über 8000 Euro an Spenden gesammelt. Andere TI-Mitarbeiter streichen in ihrer Freizeit Räume sozialer Einrichtungen oder bauen auf einem Spielplatz ein Baumhaus.

TI engagiert sich auch für die Nachwuchsförderung.

Andreas Schwaiger: Da hat unsere Gesellschaft noch große Verbesserungspotenziale, speziell im Bereich MINT. Wir wollen das Interesse von Kindern und Jugendlichen an technischen Berufen noch mehr wecken. Auch wenn man schaut, wie wenig Elektro-Ingenieuren weiblich sind, gibt es große ungenutzte Ressourcen. TI entwickelt Produkte, die helfen können, den Kindern und Jugendlichen die Scheu vor der Elektronik zu nehmen.

Nennen Sie ein Beispiel!

Andreas Schwaiger: Erst im Januar haben wir den TI Rover auf den Markt gebracht – einen Roboter auf Rädern, der im Unterricht eingesetzt werden kann. Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit, ihn so zu programmieren, dass er fährt, Pirouetten dreht oder sogar Musik spielt.

Auf welche Innovation von TI dürfen wir uns in Zukunft freuen?

Andreas Schwaiger: Sicherlich auf viele. Wenn Sie zum Beispiel zukünftig ein Fahrzeug sehen, das mit seinen Frontlichtern einen virtuellen Zebrastreifen auf die nächtliche Straße projiziert, um einem Fußgänger zu signalisieren, dass man ihn die Straße überqueren lässt, dann dürfen Sie davon ausgehen, dass ein TI-Produkt dahinter steckt.

Wer mit Mikrochips zu tun hat, kennt keine Langeweile

Die Produkte, die Karl-Simon Siegert und Jörg Haußmann herstellen, sind klitzeklein. Doch sie spielen eine große Rolle im Alltagsleben der meisten Menschen.

Karl-Simon Siegert und Jörg Haußmann sind bei Texas Instruments in der Fertigung von Halbleitern tätig, und die finden sich in Form von Mikrochips heutzutage nicht nur in Industriebetrieben, sondern auch in jedem Haushalt.

Halbleiter erleichtern nahezu überall das tägliche Leben

Halbleiter stecken z.B. in elektrischen Zahnbürsten und Rasierapparaten, Waschmaschinen und Kühlschränken, Heizkostenzählern und Blutdruckmessgeräten, in Autos und Industrieanlagen. Die Chips helfen dabei, Geräte und Maschinen energieeffizienter und intelligenter zumachen. Die Prozessingenieure in der Gruppe von Siegert und Haußmann sind dafür verantwortlich, Produktionsprozesse und Anlagen zu überwachen. "Festgestellte Probleme müssen analysiert und Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden", erklärt Haußmann. "Aber auch kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen und Innovationen im Produktionsprozess spielen eine Rolle."

“ Die Anforderungen an die Fertigungsumgebung sind immens, wie Siegert betont – etwa beim kontrollierten Aufbringen von Dünnschichten aus Oxiden oder Metall, die bis zu einem Tausendstel dünner sind als das menschliche Haar. „Schon kleinste Partikel können zum elektrischen Ausfall der späteren Chips führen.“

Um die komplexen Prozesse zu verstehen, ist ein naturwissenschaftlicher oder ingenieurstechnischer Abschluss hilfreich, wie Siegert ausführt. Zum Beispiel in Chemie, Physik, Elektrotechnik oder Mathematik. „Benötigt werden aber auch Kreativität und ein hohes Interesse an der Lösung von technischen und naturwissenschaftlichen Fragestellungen. “Flexibilität ist in dem Job ebenfalls gefragt, wie Haußmann herausstellt: „Denn im Produktionsumfeld kommt es darauf an, schnell und zielsicher auf auftretende Abweichungen reagieren zu können.“ Da viele Aufgaben bereichsübergreifend, teilweise sogar in internationaler Kooperation gelöst würden, sei auch die Freude an der Zusammenarbeit mit anderen wichtig. Routine kommt in dieser Branche nicht auf. „Die Produktionsumgebung kann sich auf kurzen Zeitskalen drastisch verändern“, betont Siegert. „Es ist eine vielseitige, spannende Arbeit.“ Anders gesagt: „Langweilig wird es in diesem Job nie.“

Beatrice Fleck Halbleiterfertigung:

Um was geht es?

„Um die Leitung einer Fertigungsabteilung, um täglich Wafer-/ Microchips herzustellen, die in allen Lebensbereichen benötigt werden. Angefangen von Haushaltsartikeln und Unterhaltungselektronik bis hin zu Robotertechnik in der Industrie. Auch in de rAutomobilindustrie sind diese nicht mehr wegzudenken. Wichtig ist hier ein reibungsloser Fertigungsablauf, um unsere Kunden mit den notwendigen Qualitätsprodukten termingerecht beliefern zu können.“

Was ist dafür nötig?

„Hilfreich ist ein Studium im Bereich der Elektrotechnik oder Physik, um den Zusammenhang in der Fertigung bei der Herstellung von Microchips zu verstehen – oder eine vergleichbare technische Ausbildung (Fertigungstechnik, Verfahrenstechnik et cetera). Außerdem braucht man Erfahrung und Spaß an der Führung von Mitarbeitern. Es ist wichtig, die Mitarbeiter in die betrieblichen Abläufe mit einzubeziehen, damit sich ein Teamspirit entwickelt.“

Was macht den Job so spannend?

„Die tägliche Herausforderung, mit Menschen zu arbeiten, diese anzuleiten, ihr Potential zu erkennen und eine Weiterentwicklung zu ermöglichen, um diese dann effektiv für das Team einzusetzen. Dabei muss man natürlich die Unternehmenskennzahlen, zum Beispiel Ausstoß, Produktivität und Qualität, stets im Auge behalten.“